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Spitalzusatzversicherung

(Halb-)Privat im Spital: Ein riesiges Sparpotenzial

Auch im Jahre 2010 sind die Prämienunterschiede für die private und halbprivate Spitalabteilung enorm. Um so mehr lohnt es sich, Prämien zu vergleichen.

  • Eine freiwillige Zusatzversicherung für das Spital braucht kein Luxus zu sein: Ein 26- bis 30jähriger Mann aus den Kantonen Baselland, Luzern, Solothurn, Nidwalden und Zug zahlt bei der günstigsten Krankenkasse 37 Franken im Monat. Die Teuerste verlangt 167.20 im Monat; das sind über 1500 Franken mehr im Jahr.

  • Für Frauen dieses Alters, welche die Geburt mitversichern möchten, braucht die Privatabteilung ebenfalls kein Wunschtraum zu sein: In den Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden und Schwyz verlangt die günstigste Krankenkasse 97 Franken pro Monat, die Teuerste hingegen 316.20; das sind 2600 Franken im Jahr.

  • Selbst für ältere Menschen können Einzelzimmer und freie Arztwahl erschwinglich bleiben. Hier gibt es Preisdifferenzen bis 3900 Franken pro Jahr.

  • Wer noch älter ist, hat kaum noch Chancen die Zusatzversicherung zu wechseln. Im Moment gibt es nur zwei Krankenkassen, bei der sich über 60jährige in der Privatabteilung versichern können.

  • Zudem gibt es eine Reihe von Sparmöglichkeiten, die auch Komfortleistungen zahlbar machen. Man kann zum Beispiel privat versichert sein, aber nur für bestimmte Spitäler. Oder von den sogenannten "Hotelversicherungen" profitieren: Sie sind allgemein versichert, geniessen jedoch den Komfort eines 1- oder 2-Bettzimmer.

  • Bei einigen Krankenkassen werden die Prämien für eine Spitalzusatzversicherung mit zunehmendem Alter massiv teurer. Bei nur 3 Krankenkassen hängt die Prämie vom Eintrittsalter ab. Wer die Versicherung zum Beispiel mit 30 Jahren abschliesst, bleibt zeitlebens in dieser Tarifstufe.

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