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30.04.2010
Zwei Krankenkassen - Provita und SanaTop - erhöhen per 1. Juli 2010 ihre Prämien. Das bestätigte das Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Provita und SanaTop sind nach Auskunft des BAG die einzigen Kassen, deren Prämien auf dieses Datum angehoben werden. Bei Provita beträgt die Erhöhung im Durchschnitt 9,3%.
Sie haben nun die Möglichkeit Ihre Krankenkasse per 30.6.2010 zu kündigen. Füllen Sie die Offertanfrage aus so dass wir für Sie einen Vergleich erstellen können.
30.1.20109
Die massiv steigenden Krankenkassenprämien machen Reformen plötzlich möglich. Die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK) hat sich gestern ohne Gegenstimme auf ein neues Versorgungsmodell geeinigt. Dieses sieht vor, dass in der obligatorischen Grundversicherung Managed-Care-Modelle die Norm werden. Für die Versicherten bedeutet dies, dass sie sich einem Ärztenetzwerk oder einer HMO-Praxis anschliessen müssen, wenn sie nicht 20 Prozent statt wie heute 10 Prozent Selbstbehalt zahlen wollen. Ziel der Managed Care ist es, Behandlungen besser zu koordinieren und letztlich Kosten zu sparen. Die Patienten sollen nicht mehr ohne zwingenden Grund von einem Arzt zum anderen wechseln dürfen. Das soll zu weniger Doppelbehandlungen und weniger falschen Medikamentenverschreibungen führen.
29. Dezember 2009
Vor Krankheit schützen soll die Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs. Per 1.1.2009 gehört sie definitiv zu den Leistungen, die Krankenkassen bezahlen müssen. Frauen ab 50 haben alle zwei Jahre das Recht auf eine bezahlte Untersuchung. Diese unterliegt nicht der Franchise.
1.10.2009 - Prämien 2010
Die Krankenversicherer werden gesamtschweizerisch die Erwachsenenprämien mit ordentlicher Franchise um durchschnittlich 8,7 % erhöhen. Je nach Kanton bewegen sich die Erhöhungen in einer Bandbreite von 3,6 % und 14,6 %.
In sechs Kantonen (BS, GE, JU, NE, TI, VD) liegt die Prämienerhöhung unter dem Schweizer Durchschnitt und bewegt sich zwischen 3,6 % und 7,7 %. Weitere sechs Kantone (FR, GL, SH, TG, VS, ZH) weisen mit einer Prämienerhöhung zwischen 8,5 % und 10,0 %, eine durchschnittliche Prämienerhöhung aus. In den übrigen 14 Kantonen (AG, AI, AR, BE, BL, GR, LU, NW, OW, SG, SO, SZ, UR, ZG) erhöhen sich die Prämien auf 2010 überdurchschnittlich, die Erhöhungen liegen hier in einer Bandbreite von 10,2 % bis 14,6%. Die unterdurchschnittlichen Prämiensteigerungen führen dazu, dass die hohen Reserven in den erwähnten Kantonen abgebaut werden und somit eine Angleichung der kalkulatorischen kantonalen Reserven erzielt wird, wie dies auch vom Parlament gefordert wurde.
Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen
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